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Unsere D1 beendet erfolgreiche Saison als Vizemeister

 

Am 03.06.2018 absolvierte die D1-Jugend des SV Naunhof 1920 ihr letztes Meisterschaftsspiel der Saison 2017/18. Hierzu reisten die Jungs zur Spielgemeinschaft Groitzsch/ Auligk. Deren Kicker standen mit einem Vorsprung von vier Punkten bereits als Meister der Kreisliga A fest. Unsere Elf konnte sich ebenfalls auf ihrem bis dahin erkämpften 2. Rang sicher fühlen. So sahen Zuschauer und Trainer ein erwartungsgemäß druckloses Spiel, wozu die tropischen Temperaturen ihren Beitrag leisteten. Beide Teams taten sich gegenseitig nicht weh und trennten sich am Ende mit einem 2:0 Sieg der Groitzscher.

 

Insgesamt bleibt festzustellen, dass unsere D1 eine herausragende Saison gespielt hat, in welcher sie die Erwartungen der Trainer und Eltern mehr als erfüllte. Zwei Unentschieden in der Rückrunde beendeten allerdings leider vorzeitig die zwischenzeitlich aufkommenden Titelambitionen der Naunhofer. Beim stark aufspielenden TuS Pegau konnte am 05.05.18 mit viel Glück eine Niederlage abgewendet und ein 0:0 gehalten werden. Gegen den ATSV Frisch Auf Wurzen war am 08.05.2018 durchaus ein zweistelliger Sieg möglich, allerdings scheiterten unsere Jungs in genau dieser Höhe am starken Wurzener Torwart oder dem leidlichen Aluminium. Auch dieses Spiel endete torlos 0:0. Das wohl emotionalste und moralisch stärkste Spiel bestritten die Cladekicker am 15.05.18 gegen Blau/ Weiß Bennewitz. Als Tabellendritter folgten die Bennewitzer uns auf den Fersen und der Sieger dieses Spiels sollte danach als Vizemeister feststehen. Genau aus diesem Grund waren die Nerven von Spielern, Trainern und Zuschauern bis zum Bersten gespannt und das ein oder andere Wortgefecht wurde auf und neben dem Spielfeld ausgetragen. Nach einem 0:1 Rückstand auf heimischem Kunstrasen rafften sich unsere Jungs nochmal auf und konnten gegen den starken Gegner das Ergebnis zu einem 2:1 Sieg drehen. 

Nach dem Hallenmeistertitel im Februar und der Vizemeisterschaft auf Rasen holten sich die Jungs am 23.06.18 im Abschlussturnier des Pokalwettbewerbs sogar noch die Bronzemedaille, welche im Rahmen der Kinder- und Jugendspiele in Regis ausgespielt wurde.

 

Traditionell wird die abgelaufene Saison mit einem spaßigen und zünftigen Abschluss gefeiert. Dieses Jahr sind wir bei strahlendem Sonnenschein und der notwendigen Abkühlung mit den Schlauchbooten im Wildwasserkanal des Kanuparks Markkleeberg heruntergejagt. Danach stand noch eine üppige Speisen- und Getränkeaufnahme im Sportlerheim in der Clade an.

Zum Schluss bleibt zu bemerken, dass es uns mit der gezeigten Leistung und dem bestehenden Mannschaftsgeist kein bisschen Bange ist, mit diesem Team und der notwendigen Verstärkung im nächsten Jahr auf das Großfeld zu wechseln. Wir freuen uns auf diese Herausforderung und sind uns sicher, dem einen oder anderen Gegner wieder harte Aufgaben zu stellen. Schließlich haben wir in der abgelaufenen Saison die wenigsten Gegentore kassiert.

 

Wir danken allen Eltern für die tolle Unterstützung, die sie uns in den vergangenen Jahren und hoffentlich in Zukunft zukommen lassen haben/ werden. Ohne Euch wären viele Sachen nicht möglich.

 

Die  D1-Trainer Kay Große, Mirko Angermann, Mirko Häuser und Patrick Fischer

 



1. Herrenmannschaft

Spielbericht vom 03.06.2018 FC Blau Weiß Leipzig - SV Naunhof

 

Gespannt war man auf beiden Seiten vor dieser Begegnung. Traf doch die zweitbeste Defensive von Blau Weiß Leipzig mit 22 Gegentreffern auf die zweitbeste Offensive von Naunhof mit 70 erzielten Toren in der Landesklasse Nord. 

 

Trennte man sich im Hinspiel leistungsgerecht 2:2, so hatten diesmal die Blau Weißen mit 1:0 die Nase vorn und das nicht ganz unverdient. Die Taktik der Gäste war schon nach den ersten Ballumdrehungen sichtbar. Den Gegner beim Spielaufbau tief in dessen Hälfte stören, von Ballgewinnen profitieren und wenn möglich, die eigenen Angriffe erfolgreich abschließen. Und Torchancen hatten die Gäste, denn eine weite Flanke von der rechten Seite durch Frantz Boltze nahm Erol Gugna am langen Pfosten stehend direkt ab, doch Herrmann im Leipziger Tor machte rechtzeitig die kurze Ecke dicht (8. Minute). In der 13.Minute war es dann Gugna selbst, der die Eingabe wieder von rechts brachte. Der mit nach vorn geeilte Rene Bernhardt (machte an diesem Tag wohl sein bestes Spiel für den SVN) köpfte ungehindert aus fünf Metern zentral stehend aufs Tor, doch Herrmann lenkte den Ball über die Querlatte. Da waren schon 20 Minuten gespielt und die Heimelf bemühte sich zwar um konstruktive Aktionen, die aber oft schon vor allem von Benny Große und Karim Chitoui im Ansatz unterbrochen wurden. Doch mit dem ersten gefährlichen Angriff fiel dann der Treffer für den Gastgeber. Nach einer Schaltpause auf der rechten Abwehrseite der Cladeelf nutzte Stephan seine Chance und bei der Eingabe aus kurzer Distanz hatte Denis Friedrich im Naunhofer Kasten keine Abwehrmöglichkeit. Das dieser Treffer für die drei Punkte reichen sollte, ahnte zu diesem Zeitpunkt wohl niemand, denn die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Wieder war es Bernhardt, der mit einem fulminantem Schrägschuss aus zehn Metern Entfernung erneut am aufmerksamen Leipziger Keeper scheiterte. Das sichere 2:0 hatte in der 35.Minute der Schütze des ersten Tores vor den Füßen. Acht Meter frei vorm Tor stehend war sein Versuch eher eine Rückgabe als ein Schuss. Nach dem Seitenwechsel bot sich der spärlichen Zuschauerkulisse (40) das gleiche Bild wie in Hälfte eins. Die Gäste machten das Spiel, doch der finale Pass kam nicht an und auch die entscheidende Lücke im Blau Weißen Abwehrgeflecht wurde nicht gefunden. Auch weil Naunhofs Offensive (Gugna, Boltze, Afan ) an diesem Tag wirkungslos blieb und Leipzigs Defensive fehlerfrei agierte. In der 57. Minute war es Nico Kanitz, der es aus halblinker Position im Strafraum mit einem Gewaltschuss probierte, doch auch diesem Versuch fehlte die Präzision, um Heimtorhüter Herrmann zu überlisten. Kurz darauf landete die Kugel dann endlich im Netz, doch der Schiri sah eine Bewegung von Boltze zum Ball im Abseits stehend, der Linienrichter ließ sein Fahne aber unten. Eine strittige und heiß diskutierte Entscheidung. Ganz heiß wurde es dann noch einmal in der 75. Spielminute. Wieder setzte sich Bernhardt auf rechts durch und seine Flanke erwischte der eingewechselte Florian Burkert am langen Pfosten und köpfte aber leider nur ans Außennetz. Das war zugleich Naunhofs letzte Möglichkeit, um zum Ausgleich zu gelangen. Der Gastgeber hatte noch zwei Kontermöglichkeiten, die er aber auch nicht nutzten konnte.So entschied am Ende das zeitige erste Tor in einem Match, bei dem ein Unentschieden das vielleicht gerechtere Ergebnis gewesen wäre.

 

 

Verfasst von Rainer Lisiewicz

 


1. Herrenmannschaft

Spielbericht vom 27.05.2018 gegen den SV Süptitz

Überzeugende Vorstellung

Am 11.11.2017 unterlagen die Naunhofer in der Nachspielzeit beim SV Süptitz mit 2:3. Ein Spiel, welches eigentlich nicht zu verlieren war, so viele Möglichkeiten hatten die Cladekicker über die gesamte Spielzeit. Wiedergutmachung war also angesagt, wohlwissend aber, dass man den letzten Heimspielsieg am 11.03.2018 (!) gegen Wurzen mit 3:2 feierte. Entsprechend vorsichtig gingen die Schmidt-Schützlinge in die Partie. Die Devise war klar: Nur nicht wieder das erste Gegentor kassieren (was in den letzten Spielen immer der Fall war) und dafür möglichst selbst in Führung gehen. Und mit zunehmender Spielzeit setzte der Gastgeber die entscheidenden Akzente. Angetrieben von den stark auftrumpfenden Karim Chtioui und Erol Gugna im Mittelfeld, unterstützt vom routinierten Nico Kanitz aus Naunhofs Viererabwehrkette war es nur eine Frage der Zeit, wann es zum ersten mal im Süptitzer Gehäuse klingeln sollte. Und nach 24 Spielminuten war es dann endlich soweit. Toni Pfeffing (mit vielen guten Aktionen) servierte die Kugel maßgerecht in den Lauf von Kanitz und dessen Lupfer aus zehn Metern in halblinker Position brachte das hochverdiente 1:0. In der Folgezeit hatten Frantz Boltze, Florian Burkert und Toni Pfeffing jeweils die Gelegenheit auf 2:0 zu stellen. Doch der aufmerksame Benjamin Fritzsche im Süptitzer Tor verhinderte dies. Machtlos war aber dann auch er nach 38 gespielten Minuten. Gugna schlug einen 35m Diagonalpass aus dem linken Mittelfeld, der an der rechten Strafraumkante lauernde Boltze nahm die Kugel Volley aus der Luft und versenkte das Spielgerät ins lange Eck zum 2:0. Eine Bilderbuchaktion. Beim 3:0 von “Bolle”war es wieder Gugna der auflegte. Der Torschütze konnte ungehindert aus Nahdistanz vollenden. Damit war die Partie eigentlich schon durch, zumal sechs Minuten nach Wiederanpfiff zum zweiten Durchgang Florian Burkert seine couragierte Leistung mit dem vierten Treffer für seine Mannschaft belohnte. Doch die Gäste gab es auch noch. Drabon mit der Riesenchance zum Anschlusstreffer (60.) und Bachmanns Möglichkeit, bei der sich Martin Gräwel im Naunhofer Kasten ganz lang machte und somit das 1:4 verhinderte, sind da zu nennen. Besser machte es auf der anderen Seite wieder Boltze. Seinen 23. Saisontreffer bereitete Charaf Afan mit einer genauen Flanke von der linken Grundlinie vor und wieder netzte der Naunhofer Goalgetter Volley zum 5:0 ein ( 69.) Zwei Aktionen die noch erwähnenswert sind, waren der Fallrückzieher von Pfeffing (70.), den Fritzsche um den Pfosten lenkte und ein Lattentreffer der Süptitzer von Hudewenz (84.). Die letzte Gelegenheit sich in die Torschützenliste einzutragen hatte Naunhofs Abwehrspieler Rene Beckert, doch sein Schuß ging knapp am rechten oberen Eck vorbei.Vorbei war dann auch das Match, das in dieser Höhe einen verdienten Sieger hatte.

Verfasst von Rainer Lisiewicz


G-Jugend

Hitzefrei kostet beinahe den Sieg

"Der Fußballwahn ist eine Krank-

Heit aber selten, Gott sei Dank.
Ich kenne wen, der litt akut
an Fußballwahn und Fußballwut..."

Ob der alte Ringelnatz die Trainer meinte oder nur das Wetter vom Samstag kannte, bleibt Spekulation. Auf jeden Fall galt es in dessen Heimatstadt den dritten Tabellenplatz zu verteidigen, um an der Meisterrunde teilnehmen zu können.
Im ATSV-Backofen sollten die Jungs wieder ihre beste Leistung abrufen. Nach einem fast schon obligatorischen frühem Gegentor als Weckruf spielten sich unsere Kämpfer in den besagten Fußballwahn. Theo (4) und Nils besorgten eine komfortable 5:1 Halbzeitführung. Alle Treffer waren nicht etwa zufällig, sondern teilweise richtig schön rausgespielt. Matti versuchte sich als wuseliger Stratege, während Konsti, Alex und Benny unter Abwehrdirigent Erik alle Bälle von Tristans Gehäuse fernhalten sollten. Was dennoch durchkam, entschärfte unser Mini-Titan souverän. In der Halbzeitpause wurde nicht nur der Durst sondern auch der Wunsch nach Positionswechsel gestillt. 
Ob es an der Sonne lag oder die Umstellungen zu euphorisch gestaltet wurden, wird wohl nicht zu klären sein. Zumindest genehmigte irgendwer dem gesamten Team 6 Minuten hitzefrei. 
Beim 5:4 Anschlusstreffer war sie doch irgendwie da - die beschriebene Fußballwut.
Also wurde "Reset" gedrückt. Alles auf Anfang und siehe da, zwei Tore (Matti) rückten das Ergebnis wieder zurecht. Mit 7:5 bleiben unsere Knirpse auf Platz 3.
Am Donnerstag kommt es dann zum Showdown. Denn mit Sermuth kommt der Viertplatzierte und will die zwei Punkte Rückstand in der Clade aufholen.

Bei unserer F-Jugend kam leider kein Spiel zustande. Einige Vereine sind leider der Meinung, Auswärtsspiele nicht anzutreten zu müssen. 🤷‍♂️

Verfasst von René Bratschke

 


Alte Herren

25.05.2018 

Unsere Alten Herren gewinnen in Hohnstädt mit 5:0 

Nach der 2:4 Schlappe am letzten Freitag gegen den SV Grimma stand heute Abend das nächste Highlight gegen den Hohnstädter SV an. Die Hausherren hatten von Anfang an große Schwierigkeiten mit dem Kombinationsfussball und den schnellen Vorstößen der Naunhofer. Hubert Zeising hatte die Mannschaft gut eingestellt und somit fielen auch relativ schnell die ersten 3 Tore. Die Treffer erzielten Michael Schneider, Hubert Zeising, Björn Krüger und zweimal Holm Beyer. Nächsten Freitag kommt dann die Hausdorfer Altherrenmannschaft in den Clade Sportpark. Auch das wird wieder ein Spiel der Extraklasse im Muldentalkreis.

 


Alte Herren

10.05.2018

 

Heute waren unsere Alten Herren beim 27. Himmelfahrtsturnier in Threna zu Gast.

Traditionell bringen Sie da immer 10 Kilo Spargel mit. Nur diesmal nicht.

Wir wissen auch nicht, ob sie den 3. oder 4. Platz belegt haben.

Aber egal! Der Spaßfaktor zählt. Und nun Prost! 

 


1. Herrenmannschaft

Spielbericht vom 09.05.2018 in Schildau

Verdienter Sieg und endlich mal zu Null in Schildau

Nach der peinlichen Heimniederlage gegen Borna am letzten Sonntag (1:3) gastierte unsere 1. Mannschaft am Vorabend des Männertages beim abgeschlagenen Tabellenschlußlicht, der TSG 1862 Schildau in der Gneisenau-Stadt. Gute Erinnerungen ans erste Spiel hatten die Schildauer mit Sicherheit nicht, unterlagen Sie doch im Hinspiel mit 0:12 und kassierten im Cladewald die höchste Saisonniederlage. Doch sie wollten sie diesmal nicht vorführen lassen. Und wie das aussehen sollte, zeigten sie von Beginn an. Lautstark von ihrem Trainer Axel Frank an der Seitenlinie unterstützt, kämpften sie um jeden Ball, scheuten keinen Zweikampf und versuchten, wenn sie denn einmal im Ballbesitz waren, auch mal die umgebaute Naunhofer Abwehr in Verlegenheit zu bringen. Die Gäste spürten von Anfang an, dass das an diesem Mittwoch Abend kein einfaches Spiel werden sollte. Sie hatten aber in der zehnten Minute schon die Chance in Führung zu gehen, doch der Freistoß von Erol Gugna landete am Torpfosten. Fünf Minuten später setzte sich der agile Florian Burkert wieder mal auf der rechten Seite durch, doch seine präzise Eingabe konnte der in der Mitte lauernde Toni Pfeffing nicht zum Führungstreffer nutzen. Noch zweimal (29.u.35.) gelang es dem Naunhofer Rechtsaußen von der Grundlinie zu flanken. Einmal verhinderte eine Schildauer Hand den möglichen Erfolg, beim zweiten Versuch schoß Franz Boltze am Kasten vorbei. Belohnt wurde der Naunhofer Aufwand dann doch noch in Minute 38. Einen Freistoß von der linken Seite schlug Mittelfeldroutinier Nico Kanitz auf den langen Pfosten, der dort positionierte Manuel Gräwel köpfte den Ball zentral vors Tor und vom Kopf des Schildauers Kevin Reiche fand das Spielgerät unhaltbar den Weg ins Tor. Glücklich aber verdient. Mit Beginn des zweiten Durchgangs erhöhten die Cladekicker noch einmal das Tempo und es war nur eine Frage der Zeit, wann das zweite Naunhofer Tor fallen würde. Innerhalb von fünf Minuten kam es dann zur Entscheidung. Eine Musterkombination eingeleitet vom wieselflinken Charaf Afan, über Nico Kanitz, der Toni Pfeffing bediente und letzterer überlegt zum 0:2 vollendete (63.). Der dritte Naunhofer Treffer wieder vorbereitet von Afan und Kanitz, diesmal war Goalgetter Frantz Boltze der Vollender (68.). Die Gastgeber hatten bis zum Spielende große Mühe, dem Naunhofer Tempo zu folgen und konnten oft nur noch mit unfairen Mitteln (5x gelb) die Aktionen der Gäste unterbinden. Am Schluß waren beide zufrieden. Die Schildauer weil sie nur drei Gegentreffer kassierten und die Naunhofer weil hinten endlich mal die Null stand.

Verfasst von Rainer Lisiewicz


1. Herrenmannschaft

Derbe Klatsche für Naunhofs Kicker

Es gibt Tage, an denen klappt fast alles und es gibt Tage, da funktioniert nichts. Geschehen so am gestrigen Sonntag in der Naunhofer Clade. Da standen sich auf der einen Seite der Tabellendritte aus Krostitz mit 9 Punkten aus den letzten 3 Spielen und die Naunhofer als Tabellensechster mit einem zuletzt glatten 3:0 Sieg in Bad Lausick gegenüber. 

Die Voraussetzungen für einen engen Fight waren gegeben und vierzig Minuten lang war es auch ein Match auf Augenhöhe. Die Anfangsphase gehörte den Gästen und schon in der sechsten Minute fiel das 0:1. Einen Kopfball konnte Naunhof’s Keeper Dennis Friedrich nur noch an die Querlatte lenken und der Krostitzer Marzog schob den zurückspringenden Ball ins Tor. Kurz vorher hätten eigentlich die Naunhofer in Führung gehen müssen. Toni Pfeffing hob den Ball über den Gästehüter aber eben auch übers Tor. Der verdiente Ausgleich kam dann in Minute siebzehn. Pfeffing setzte Franz Boltze über die rechte Angriffsseite gekonnt in Szene und dessen Eingabe verwandelte Erol Gugna sicher zum 1:1. Und es hätte noch besser für die Hausherren kommen müssen, den in der 27.Minute stand Pfeffing fünf Meter vorm leeren Tor und konnte aber die genaue Eingabe von Charaf Afan nicht zum Führungstreffer nutzen. Und das sollte sich bald bitter rächen. Deutete sich in einigen Aktionen schon die Anfälligkeit der Naunhofer Abwehr an, so wurde sie gegen Ende der ersten Hälfte in vier Minuten zerlegt. Bettfür (40.), Geißler(41.) und Marzog (44.) profitierten von Abspiel- und Stellungsfehlern der Gastgeber, wie man es lange nicht in der Clade gesehen hat. Mit dem Halbzeitpfiff wurden bei den 130 Zuschauern Erinnerungen wach, als man zuletzt auch zu Hause zurücklag und die Partie noch drehte. Doch die Krostitzer waren ein anderes Kaliber, was sich auch in den zweiten 45 Minuten zeigen sollte. In der 56.Minute war es Geißler, der sich in die Torschützenliste eintrug und zwei Minuten später war es wiederum Gugna für den SVN, der den alten Abstand wieder herstellte. Die Gäste spürten, dass sie an diesem Tag etwas für Ihr Torekonto tun können und legten nach. Bettür mit seinem zweiten Treffer in Minute 61 ließ zwei Naunhofer Gegenspieler stehen, Sachse mit Strafstoß (67. Foul von Torwart Friedrich) und Böttger mit einem sehenswerten Flugball von der Mittellinie über Naunhofs letzten Mann zum Endstand von 2:8. Erwähnt seien noch zwei Hochkaräter der Cladekicker. Afans Heber wurde von den Gästen vor der Torlinie weggeschlagen und auch Boltzes Versuch ging nicht ins leere Tor, sondern knapp vorbei. 

Das Fazit nach 90 Minuten: An einem sonnigen Fußballnachmittag hatte der Gastgeber einen rabenschwarzen Tag erwischt.

Verfasst von Rainer Lisiewicz


G Jugend

Großsteinberg-Messi besiegt diesmal Clade-CR7...

Auch wenn der Muldental-El-Classico "nur" SV Naunhof gegen TSV Großsteinberg heißt, gab es am Freitag, 13.04. (vielleicht deshalb) bei der G-Jugend viele Parallelen zur spanischen Variante. Nachdem wir in das Hinrundenmatch und das Pokalspiel jeweils klar gewannen, waren alle Cladekicker sehr siegessicher.
Die Eltern sahen bis zur Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel und so waren die Trainer sehr optimistisch, dass wir dem 2:2 noch genug Tore zum Gewinnen folgen lassen. Denn die Tugenden unserer Kämpfer waren oft genug konsequentes Ballerobern und großer Torhunger.
Aber scheinbar wollten nur unsere Gäste den Sieg um jeden Preis. Allen voran ihr kleiner Franz " Messi" Marek, der unsere Jungs ordentlich durchwirbelte. Als dann auch noch ein unglaubliches Tor von der Mittellinie aus fiel, ließen die Naunhofer die Köpfe hängen und zum Teil die Tränen fließen.
Unser Theo "Ronaldo" versuchte nun ebenso auf Traumtorejagd zu gehen. Jeder Abschlag vom Tor sollte direkt von seinem Fuß volley in des Gegners Tor einschlagen. Nachdem auch der zehnte Versuch misslang, handelte er sich keinen Jubel sondern Ärger ein. Aber an unserem Theo allein lag es definitiv nicht. Die Teamleistung stimmte an diesem Tag einfach mal nicht.
Nach den vielen Siegen der letzten Zeit wurden wir mit dem 4:6 auf den Boden zurückgeholt und wir wissen, was es bis Freitag zu tun gibt. Denn dann kommt der Tabellenführer aus dem Tresen- in den Cladewald und an diese Irrfahrt erinnern wir uns nur zu gut bzw. mit Grauen.


Alle Spielansetzungen im Überblick

G1 Jugend: Freitag, 17.30 Uhr Heimspiel gegen Großsteinberg 

Alte Herren: Freitag, 18.30 Uhr auswärts in Gerichshain 

1. Herren: Samstag, 15.00 Uhr auswärts in Bad Lausick

B Jugend: Samstag, 10.30 Uhr auswärts in Kohren Sahlis

F Jugend: Samstag, 09.00 Uhr Heimspiel gegen Bornaer SV III

D Jugend: Samstag, 10.30 Uhr Heimspiel gegen Flößberg / Frankenhain

C Jugend: Samstag, 10.45 Uhr Heimspiel gegen BC Hartha

D2 Jugend: Sonntag, 11.00 Uhr auswärts in Ramsdorf

Damen: Sonntag, 12.30 Uhr auswärts in Oschatz zum Kreispokal


F2 Jugend

Unsere F2 zu Gast in Groitzsch

Eine 0:6 Klatsche lässt den Trainer Beifall klatschen...

Nur sieben Jungs zählt unsere aktuelle F-Jugend. Alle sind Baujahr 2010 und damit der junge Jahrgang. Dennoch wagen wir seit der Rückrunde das Abenteuer "Kreisliga".
Also fuhren wir Gründonnerstag zum Auswärtsspiel nach Groitzsch. Leider sagten für das Match beim Tabellenführer zwei Kicker ab, so dass wir mit Theo und Erik aus der G-Jugend aufstockten. Somit waren wir nicht nur knapp besetzt, jünger und sicher auch weniger eingespielt, sondern alles in allem auch einige Köpfe kleiner.
Gespannt, was da kommen mag, spielten unsere Naunhofer flott mit. Besonders die Abwehrreihe ließ so gut wie nichts zu. Unsere Davids liefen den Goliaths alle Bälle ab.
Leider merkten das die Groitzscher aber und entwickelten einen neuen Plan. Sie schossen einfach auf das Tor, sobald sich die Möglichkeit bot. Drei Sonntagsschüsse davon schlugen dann auch, unhaltbar für Felix, vor dem Halbzeittee im Kasten ein.
Sei es drum. "Spielt genauso weiter. Habt nur ein bisschen mehr Mut!" war die Ansage des Betreuers. Die Cladekicker taten dies und hatten auch die ein oder andere Chance. Allerdings fehlte ein wenig das Glück. Die Gegner indes änderten nichts an ihrer Rezeptur. Wirklich sehenswerte Knaller noch vor der Strafraumgrenze überwanden diesmal unseren Theo im Tor ebenfalls 3x. Am Ende bleibt ein 0:6 und ein dennoch zufriedener Trainer.
Was fehlt ist einfach nur Selbstvertrauen, ein bißchen mehr Kondition und der berühmte Spritzer "Torgeilheit". Dann werden wir schon in den nächsten Wochen so manches Team überraschen.

In Groitzsch mit am Ball waren Felix B., Felix H., Max, Gunnar, Mika, Erik und Theo.

Und wer hat’s geschrieben? René Bratschke


Bambinis

 

Konfuser Freiluftstart der Minikicker…

„Vierundzwanzig Beine rasen durch die Gegend ohne Ziel. 
Und weil sie so rasen müssen, nennt man das auch Rasenspiel".

Der ehrwürdige Heinz Erhardt selbst scheint gestern (27.03.) beim ersten Pflichtspiel des Jahres 2018 der G-Jugend Zaungast gewesen zu sein. Denn treffender kann man diese 40 Minuten nicht zusammenfassen. Auf einem durch die Witterung der letzten Wochen moorastigen Acker bemühten sich die Klingaer Gastgeber ein kleines Fußballfeld zusammen zu zimmern.
Getreu dem Motto, dass auf englischem Rasen jeder Fußball spielen kann, rannten dann alle Kinder irgendwie dem Ball hinterher. Zumindest sollten sie das. Meistens wurden die beiden Halbzeiten genutzt, Freundschaften aus den Kindergärten und den Grundschulen zu pflegen. So wurde das runde Leder oft zur Nebensache. Stattdessen spielten die Jungs Hasche oder kampelten sich um. Ganz egal ob Arthur vom SV Klinga unseren Noah knapp 34 Minuten umklammerte oder unsere Zwillinge Klingas Kleinsten ununterbrochen wie einen Kuschelhasen jagten (zugegeben, der war auch niedlich), irgendwann war es für die Trainer anstrengend.
Das es dann doch zum deutlichen 8:1 Sieg kam, haben wir den wenigen guten Einzelaktionen oder dem Zufall zu verdanken. 
In die Torschützenliste trugen sich Tristan, Theo, Nils, Philip und Noah ein. Besonders für unseren Noah war das erste Tor in einem „Pflichtspiel“ ein vielumjubeltes tolles Erlebnis.

Es gibt viel zu tun, aber wir sind uns sicher, es sieht schon bald wieder nach Fußball aus.

Beim SV Klinga/Ammelshain waren Tristan, Erik, Philip, Louis, Theo, Nils, Alex und Noah mit am Start.

Wunderschön verfasst von Renè Bratschke


1. Herrenmannschaft

Spielbericht Naunhof - Rotation 1950

 

Mit einem Punkt zufrieden

 

Am Ende dieser über die gesamte Spielzeit hart umkämpften Begegnung mussten wohl beide Trainer mit der Punkteteilung zufrieden sein. Die Platzherren, dass Sie nach zwanzig gespielten Minuten nicht schon fast aussichtslos mit 0:3 zurück lagen, und die Gäste aus Leipzigs Norden, dass sie das Spiel in der Endphase nicht noch verloren haben. 

 

Die heimstarken Naunhofer mussten im Match Fünfter gegen Zehnter auf den gesperrten Routinier Nico Kanitz (5.Gelbe) und Duc Pham(Kurzurlaub) verzichten, was sich im gesamten Spielverlauf als schwere Hypothek erweisen sollte. Gelang den Cladekickern im Angriff zunächst schon nicht allzu viel, setzte sich das nach hinten bedrohlich fort. Viele Bälle gingen im Mittelfeld an die Leipziger verloren und die hoch stehenden Naunhofer Abwehrspieler sahen zu oft nur die Rückennummern ihrer Gegenspieler. Und so war es nur der Unzulänglichkeit der Gästeangreifer zu verdanken, dass die Hausherren in der Anfangsphase nicht schon hoch zurück lagen. Nicht einmal Schlussmann Martin Gräwel musste eingreifen. Die “Rotationer” ballerten rechts und links vorbei oder drüber. Das überfällige 0:1 dann aber doch nach 21 Minuten. Doch es hätte nicht zählen dürfen. Naunhofs zentraler Abwehrmann Benny Große wurde im Strafraum bei einem Luftzweikampf von Leipzigs Mittelstürmer mit dem Ellenbogen am Kopf getroffen und ging zu Boden. Den anschließenden Pass seines Sturmkollegen nahm Boenecke auf und erzielte den Führungstreffer für sein Team. Bis zum Halbzeitpfiff bemühten sich dieEinheimischen zwar, Struktur in ihr Spiel zu bekommen, meistens aber ohne Erfolg. Bezeichnend für Naunhofs Offensivspiel ist die beste Gelegenheit zum Ausgleich vom Abwehrspieler Kevin Gernt. Der scheiterte aber in der 27. Minute am Gästehüter, der die linke kurze Ecke im richtigen Moment dicht machte. 

 

Naunhofs Anhang hoffte mit Beginn des zweiten Durchgangs natürlich auf eine deutliche Steigerung ihrer Mannschaft. Doch auch in den nächsten zwanzig Minuten änderte sich nicht viel. Zu statisch und berechenbar die Aktionen der Gastgeber. Gefährlichere Aktionen starteten wieder die Gäste. Und zweimal hintereinander war es Naunhofs Keeper Gräwel der die Clademänner im Spiel hielt. Einmal fischte er einen Flachschuss aus dem rechten unteren Eck, keine Minute später holte er einen Distanzschuss aus dem oberen. Danach ist wohl auch der letzte Naunhofer Akteur munter geworden und mit der Einwechslung von Karim Chtioui kam auch zusätzlich mehr Sicherheit ins eigene Spiel. Und das zahlte sich schon in der 66. Minute aus. Nach ein paar Versuchen mit Flanken aus dem Halbfeld zum Erfolg zu kommen, passte Erol Gugna an der Sechszehnmeterlinie auf Florian Burkert, der sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und aus zwölf Metern ins linke untere Eck vollendete. Erinnerungen an zuletzt gedrehte Spiele (Liebertwolkwitz, Wurzen) wurden wach, doch zu wenig hochkarätige Chancen erspielte sich die Heimelf. Und das war sicherlich auch ein Verdienst der Leipziger Abwehr, die oft Franz Boltze (mit einer guten Kopfballgelegenheit) und Charaf Afan aus dem Spiel nahmen. Die Gelegenheit zum dann wohl unverdienten Sieg ergab sich kurz vor Schluss für Gugna. Der machte sich ganz lang, zielte in die lange Ecke, doch Leipzigs Torwächter machte sich noch länger und kratzte die Kugel um den Pfosten. 

 

Nach dem Treffen sprach Leipzigs Trainer Daniel Ferl von der besten ersten Halbzeit seiner Mannschaft. Und das zurecht. Für Naunhofs Coach Andreas Schmidt war es von den bisher zwanzig gespielten Begegnungen eine der Schlechteren.

 

 

Verfasst von Rainer Lisiewicz

 


1. Herrenmannschaft

 

In der Nachspielzeit am Wurzen vorbeigezogen

Der souverän amtierende Referee Reinhard Franke zeigte gerade die vier Minuten Nachspielzeit an, da inszenierten die Naunhofer erneut einen Angriff in Richtung Wurzener Gehäuse. Und diesmal landete das Spielgerät im Netz. Der in Hälfte zwei deutlich besser agierende Franz Boltze zeigte seine Torjägerqualitäten und erzielte den Siegtreffer. Damit schob er seine Elf an Wurzen vorbei auf den fünften Tabellenplatz.

 

Doch zunächst sah alles wie beim Hinspiel in Wurzen aus. Hinten machten die Ringelnatzstädter ihren Laden dicht und versuchten mit klug vorgetragenen Kontern Nadelstiche zu setzen. Und das funktionierte bis zur 23. Minute perfekt. Beim 0:1 in Minute 6 entwischte Langer der Naunhofer Innenverteidigung und beim 0:2 in der 23. Minute ließ sich David Minio überrumpeln. Kumann setzte sich gegen ihn durch und überwand auch Naunhof‘s Keeper Martin Gräwel aus Nahdistanz. Der Schock saß erstmal tief. Das Bemühen und der Wille waren vorhanden, doch mehr holprig als flüssig trugen die Cladekicker ihre Angriffe vor. Da musste schon eine Standardsituation helfen und die gab es dann auch in 32.Minute. Franz Boltze wurde im Strafraum von den Beinen geholt und den fälligen “Elfer” hämmerte Erol Gugna hoch ins linke Toreck. Es hätte noch besser für den Gastgeber kommen können. Kurz vor dem Pausenpfiff köpfte Kapitän Minio nach einem Eckball das Leder an den linken Außenpfosten und so blieb es beim knappen 1:2 Pausenrückstand aus Sicht des Gastgebers.

 

Aus der Kabine schien eine andere Heimmannschaft gekommen zu sein und das mit einer klaren Vorgabe, nämlich so schnell wie möglich das Ausgleichstor zu machen. Und nach nur fünf gespielten Minuten klingelte es erneut im Wurzener Kasten. Boltze (mit starker zweiter Halbzeit) stand, wo er stehen muss und netzte die Eingabe von Rene Bernhardt von der rechten Seite ein. Jetzt schien das Führungstor für die Cladekicker nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Angriff auf Angriff rollte aufs Gästetor. Boltze in der 52. Minute mit Kopfball knapp übers Tor und alleinstehend vor Wurzens Torwart in der 66. Minute und Gugna‘s Knaller aus halbrechter Position an den rechten Pfosten. Den Abpraller wuchtet Florian Burkert knapp übers Gebälk. Geschehen in Minute 80. Im Gegenzug die fast einzige nennenswerte Aktion der Gäste. Der eingewechselte Tim Sander verzog freistehend von der Strafraumlinie. Natürlich darf nicht vergessen werden, dass die Gäste ab der 63.Minute nur noch zu zehnt waren. Stefan Rohr mit gelb vorbelastet (Foul das zum Strafstoß führte) durfte nach gelb/rot eher die Duschkabine aufsuchen. Sicher ein Handicap für die Wurzener, aber ob spielentscheidend sei dahingestellt. In der 85.Minute war das eigentliche Führungstor überfällig. Gugna setzte sich gegen mehrere Gegenspieler bis zur Grundlinie durch, doch der an diesem Tag glücklose Burkert traf nicht ins Tor, sondern eben nur wieder darüber. Doch ein Happy End für die nie aufsteckenden Hausherren gab‘s dann doch noch. Siehe oben.

Bis zum Osterfest hat der SVN noch zwei Spiele vor der Brust. Kommendes Wochenende geht es zum Schlusslicht nach Schildau, danach kommt Rotation Leipzig in die Clade.

Es könnten oder besser es sollten 6 Ostereier im Nest liegen!

 


1. Herrenmannschaft

Gegen Wurzen nach dem 1:1 beim Tabellenführer nachlegen

 

Nach dem hochverdienten Punktgewinn beim Spitzenreiter in Colditz wollen die Naunhofer (Platz 7) am Sonntag gegen den Tabellennachbarn aus Wurzen an ihre zuletzt guten Leistungen anknüpfen. Das Ergebnis beim Spitzenreiter ist noch umso höher zu bewerten, da mit Boltze (15 Tore) und Gugna (13 Tore) die Zweit-und Drittplatzierten der Torjägerliste nicht mit dabei waren. Zudem fehlte der erkrankte Chefcoach Andreas Schmidt und so nahm der neue Co-Trainer, Charalampo Alexandropolos seine Rolle an der Seitenlinie wahr. Gleichzeitig war er auch der einzige Feldspieler, der sich in der Endphase des Spiels dann auch noch einwechselte. Über die gesamte Spielzeit agierten die Cladekicker taktisch souverän undmachten die Räume eng. Den Colditzern fehlte es an Ideen, um die Gäste in Verlegenheit zu bringen. Die Pausenführung vom starken Routinier Nico Kanitz war die Belohnung für das couragierte Auftreten der Männer aus dem Cladewald. In der Endphase des Spiels gelang den Platzherren dann doch noch der Ausgleich mit Lindner in der 84. Minute, den kurz vorher Naunhof’s Abwehrspieler Manuel Gräwel auf der Torlinie stehend noch verhindert hatte. Die wohl spektakulärste Aktion der gesamten Begegnung dann 10 Sekunden vor Ablauf der Nachspielzeit. Naunhofs Angreifer Florian Burkert lief mit dem Ball allein in Richtung Colditzer Tor, doch Keeper Brettschneider machte sich ganz lang und verhinderte damit die Niederlage des Tabellenführers. 

 

 

Im kommenden Heimspiel gegen Wurzen will es nun Burkert besser machen, zumal mit dem Gast aus der Ringelnatzstadt noch eine Rechnung offen ist. Nach der schweren Verletzung von Toni Hashani wurde das Hinspiel beim Stande von 1:4 aus Naunhofer Sicht abgebrochen. Eine Neuansetzung gab es nicht und so ging das Resultat in die Ergebnislisten (höchste Saisonniederlage der Cladeelf) ein. Mit hoffentlich “voller Kapelle” sind 3 Punkte das erklärte Ziel der Naunhofer am kommenden Sonntag um 15.00 Uhr in der Clade!


Alte Herren

Ü40 Turnier in Bad Lausick

Heute ab 14 Uhr wird wieder in der Halle gezaubert. Diesmal sind wir in Bad Lausick zu Gast und wollen natürlich wie beim Turnier des Hohnstädter SV den Pott nach Naunhof holen. 

Beim gleichzeitig stattfindenden Ü50 Turnier treten unsere Oldies Rainer Bierling und Hubert Zeising zur Verstärkung des Dorfclub Threna mit an. 

Wir wünschen allen Akteuren viel Erfolg!


1. Herrenmannschaft

Nachlese zum Spiel vom letzten Sonntag

Trotz Niederlage nicht enttäuscht

Bei eisigen Temperaturen aber gut bespielbaren Kunstrasen mussten sich die Cladekicker aus Naunhof dem Tabellenzweiten in der Landesklasse Nord, der SG Taucha mit 0:2 geschlagen geben.

Die ersten zwanzig Spielminuten gingen an diesem Nachmittag eindeutig an den Gastgeber. Aus einer gut organisierten Abwehr wurde zielstrebig und schnörkellos nach vorn gespielt. Schon in der dritten Minute hatte Franz Boltze die große Gelegenheit zum Führungstreffer für die Heimmannschaft. Doch die zielgenaue Eingabe vom wieder stark agierenden Kevin Gerndt köpfte der Goalgetter der Naunhofer freistehend übers Tauchaer Gehäuse. Drei Minuten später wieder Großalarm im Tauchaer Strafraum. Diesmal flankte Nico Kanitz von der linken Grundlinie, wieder war Boltze zur Stelle, aber ein Tauchaer Abwehrspieler konnte den Einschlag verhindern und zur Ecke klären. Minuten später war es dann Manuel Gräwel, der einen Rückpass spielte, auch wieder von links und diesmal zielte der aus dem Mittelfeld aufgerückte Duc Pham zu unpräzise. Der Ball flogknapp über den Querbalken ins Toraus. Eingeleitet wurden diese torgefährlichen Aktionen allesamt vom Naunhofer Mittelfeldchef Erol Gugna. Und auf den konzentrierten sich jetzt die Tauchaer in den folgenden 20 Minuten. Ein halbes Dutzend mal lag der Naunhofer auf dem Kunstrasen und dreimal hätte es wenigstens die gelbe Karte geben müssen. Doch der Unparteiische Patrick Schalkowski beließ es bei Ermahnungen für die Gäste. Spendabler zeigte er sich aber bei den Hausherren. Insgesamt vier mal gelb in Halbzeit eins und einmal gelb-rot (70.) für den entnervten Gugna, so die Kartenbilanz für die Heimelf. Fußball wurde trotzdem noch gespielt und erfolgreicher im Abschluss waren die Gäste aus Taucha dann in Hälfte zwei. Vorher hatte in der 27. Minute Dietze das Führungstor vor den Füßen und in der 30. war es Lehmann, der auch seine Großchance liegen lies. Mit Beginn des zweiten Durchgangs war es wieder Lehmann, der die Möglichkeit hatte das 1:0 zu markieren. Seinen Schuss lenkte der gute Dennis Friedrich im Naunhofer Kasten um den Pfosten. In der 51. Minute war Naunhof’s Schlussmann dann gegen Dietzes Heber aus 20 Metern machtlos, die zum verdienten ersten Treffer für Taucha führte. Den Sack zu machte dann doch noch Lehmann, der bei seinem dritten Versuch erfolgreich war und eine gelungene Kombination abschloss. Danach passierte nicht mehr all zuviel. Die Platzherren, jetzt nur zu zehnt auf dem Feld, waren um Schadenbegrenzung bemüht und die Gäste mit zwei Toren Vorsprung und der zahlenmäßigen Überlegenheit im sicheren Hafen. 

Das Fazit des Berichterstatters dieser frostigen Begegnung lautet: Verdienter Erfolg des Tabellenzweiten aus Taucha (reifere Spielanlage und Chancenvorteile) und eine Naunhofer Mannschaft mit Steigerungspotenzial.